Dammkar: 1300 Höhenmeter Skigenuss

Deutschlands beste Frühjahrsabfahrt gibt ab Mitte April noch mal Gas

Der erste Tipp fürs Dammkar ist schon mal gut für den Geldbeutel: Sparen Sie sich die Tageskarte, die braucht hier keiner. Öfter als zweimal schaffen Sie die sieben Kilometer lange Skiroute an einem Vormittag sowieso nicht. Und ab 13 Uhr war die Strecke die letzten Wochen immer wegen Lawinengefahr gesperrt. Das macht aber nichts, viele sind bereits nach einer Abfahrt reif fürs Après-Ski. Wer noch nie da war, der löst also vielleicht besser erst mal nur eine Einzelfahrt für aktuell 16,50 Euro.

  • Start der Dammkarskiabfahrt, Mittenwald

Das Dammkar ist eben die etwas andere unter den oberbayerischen Skiabfahrten. Steht man nicht wirklich sicher auf den Ski, dann fährt man besser gar nicht erst hoch. Rauf geht es mit Deutschlands zweithöchster Bergbahn auf 2244 Meter. Dann heißt es 430 Meter durch einen Fußgängertunnel laufen. Am anderen Ende steht man mitten drin in der gewaltigsten Hochgebirgslandschaft. Oft kommen einem hier auch schon Tourengeher entgegen.

Gewaltige Hochgebirgslandschaft

Die Schnallen nochmal angezogen und los geht es in das beeindruckende Kar. Nach wenigen Schwüngen verengt sich der Trichter bereits, ein Metallzaun in der Falllinie zeigt an, dass man hier möglichst nicht hinfallen sollte. Die Hauptroute führt rechts vorbei, dann öffnet sich bereits das spektakulärste Hochtal, das man in Bayern mit einer Bergbahn erreichen kann. Dass es hier weder Pistenraupen noch überhaupt eine Piste gibt, versteht sich hoffentlich von selbst.

Unten muss man die Ski tragen

Bevor Sie nun gleich losziehen wollen: Halt – momentan hat die Bahn gerade Revision, wir waren noch am letzten Tag vor der Schließung da, ab kommendem Wochenende ist aber wieder geöffnet. Wie lange es noch geht? Sicher bis in den Mai. Oben hatten wir vergangene Woche teilweise noch Pulverschnee, und auf den letzten 300 Höhenmetern ab dem “Bankerl”, die auf einer Forststraße zurück zur Bergbahn-Talstation verlaufen, musste man auch vor einer Woche schon mehrfach abschnallen.

Früher war das Kar noch steiler

Dem harten Kern der Dammkar-Fans macht das nichts aus. Viele haben Laufschuhe dabei und nutzen die zu Fuß zurückzulegende Schlussstrecke zum Konditionsaufbau für den Sommer. Die ganz Harten sind sowieso nicht mit der Bergbahn hochgefahren, sondern die 1300 Höhenmeter aufgestiegen – oft in einem noch steileren Kar, in dem man bis Ende der 90er-Jahre auch abgefahren ist, bis die Bergbahn den Tunnel sprengen ließ.

Weißwurstfrühstück vor der zweiten Abfahrt

Wir halten es anders: Die zweite Runde wird zur Genusstour. Das heißt, bevor wir das zweite Mal durch den Tunnel laufen, wird in der Bergstation eingekehrt. Die Weißwürste vom Mittenwalder Metzger Mock sind schließlich legendär, und mit dem Blick in die sonnige Karwendelmulde schmeckt das golden glänzende Weißbier gleich doppelt gut.

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