Hochzeiger: Der fast perfekte Skitag

Die Voraussetzungen sind eigentlich perfekt: Nach der Schlechtwetterfront reißen die Wolken auf und schon bei der Anfahrt zeigt sich, dass die Sonne bald die Oberhand gewinnt. Zudem sind über Nacht rund zehn Zentimeter fluffig lockerer Pulverschnee gefallen. Doch statt verlockendem Powder auf hartem, griffigen Untergrund erwarten uns komplett frisch gewalzte Pisten. Schaut natürlich schön aus , ist allerdings nur Kosmetik und dem Fahrspaß nicht immer dienlich.

Das ist natürlich Jammern auf hohem Niveau, denn abgesehen davon passt alles. Dank des Neuschnees präsentiert sich der Hochzeiger oberhalb der Mittelstation tiefwinterlich, überraschend viele Abfahrten sind bereits geöffnet und selbst die Talabfahrt ist möglich. Und so könnte man die rund 1000 Höhenmeter auf überraschend leeren Pisten perfekt durchziehen, bis die Oberschenkel brennen. Doch im unteren Bereich hängt eine hartnäckige Nebelbank, so dass wir lieber die Sonnenhänge der oberen Etage genießen. Am Sechszeiger sind die Sechszeiger- und Zirbenabfahrt vorbildlich hergerichtet, während bei der Zirbenfall- und Panorama-Abfahrt noch fleißig beschneit wird. Bei der Kalbenalm-Abfahrt sind gleich mehrere Varianten gewalzt, wobei einige komplett übersehen werden und man dort sogar mittags noch einen komplett unverspurten Pistenteppich genießen kann.

In der breiten Mulde zwischen Hoch- und Sechszeiger kann bereits der Großteil der Abfahrten befahren werden, selbst die schwarze Benni Raich ist fertig präpariert. Allerdings muss man bei den Pisten hier und da aufpassen, da durch das morgendliche Präparieren viele harte Schneebrocken entstanden, die wie ein Kugellager wirken und Aufmerksamkeit erfordern. Auch in der Nähe der Schneekanonen und den dadurch entstandenen Hügeln sollte man etwas Tempo rausnehmen. Abgesehen davon, für Ende November ist die Pistenauswahl perfekt – die offenen Pisten sind breit gewalzt und haben eine ausreichend dicke Unterlage. Bei bis zu minus zehn Grad bei der Bergstation kommt echtes Winterfeeling auf. Am liebsten möchte man einfach bleiben und die schönen und leeren Pisten weiter genießen.

Mit Blick auf das Angebot bietet der Hochzeiger derzeit sicher das beste Preis- und Leistungs-Verhältnis der bereits geöffneten Skigebiete. Bis zum 20. Dezember kostet eine Tageskarte für Erwachsene günstige 33 Euro, Ermäßigungen gibt es für Kinder und Jugendliche. Beim Hochzeiger Open-Air mit Wincent Weiss am 7.12.2019 gibt es den Tagesskipass inkl. Konzertbesuch für Erwachsene für 39 Euro. Für uns kam der Abstecher an den Hochzeiger bei Jerzens trotz frisch gewalzter und daher eher weichen, stellenweise knolligen Pisten ganz nah an den perfekten Skitag heran.

www.pitztal.com

Start in einen Traum-Skitag.
Tiefster Winter beim Start unter dem Hochzeiger.
Unterhalb der Mittelstation taucht man in den Nebel ein.
Es ist angerichtet: Perfekter Pistenteppich.
Die Traumhänge zwischen Hoch- und Sechszeiger.

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Weitere Berichte über das Pitztal auf dem Blog schneezeiten.de:

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