Bad Hofgastein: Im Schmaranzbräu der Familie Viehauser wird am offenen Feuer gekocht. Foto: Rainer Krause

Gasteinertal: Restaurant-Tipps von urig bis fein

Ein Verwöhntal ist das Gasteinertal im Salzburger Land nicht nur durch seine Thermen, auch kulinarisch müssen Winterurlauber dort nicht darben. Für Gaumenfreuden sorgt zum Beispiel Küchenchef Robert Granitzer Im Landgasthof Bertahof in Bad Hofgastein (www.bertahof.at). Der Bertahof hält im hinteren Teil des Tals die Spitzenposition, auch bei der Qualität der Grundprodukte. Die Steaks, vier bis sechs Wochen am Knochen gereift, sind zart und saftig, das Lamm stammt aus eigener Zucht, ebenso die Fische: Im Bertahof speist man in jeder Hinsicht hervorragend, was auch für den Service und die Atmosphäre gilt. Tipp: der Kerzerlabend am Donnerstag. Dann gibt es die Speisen vom heißen Stein und ein hervorragendes Buffet mit feinen Vorspeisen. Die Küche von Patron Granitzer zeichnete der Gourmetführer Gault Millau zurecht mit einer Haube aus.

Bad Hofgastein: Geschichte des Schmaranzbräu, uriges Wirtshaus. Foto: Rainer Krause
Bad Hofgastein: Geschichte des Schmaranzbräu, uriges Wirtshaus. Foto: Rainer Krause

Urig und rauchig geht es dagegen in Familie Viehausers Schmaranz-Gut zu (www.schmaranz.at). Im 450 Jahre alten Kehrerhäusl kocht Rupert Viehauser am offenen Feuer mitten in der Stube, das Bier kommt aus der eigenen Bio-Weißbierbrauerei. Nur vier Tische stehen in dem niedrigen, verwinkelten Raum, da heißt es zusammenrücken. Mächtig gut ist das Bauernbradl. Das sind ausgewählte Stücke vom hofeigenen Öko-Rind und vom freilaufenden Schwein, die langsam im Backofen mit Kräutern und Gemüse geschmort werden, dazu gibt es hausgemachtes Sauerkraut, Semmelknödel und Bratkartoffeln, serviert im Pfandl. Fast von selbst zerfällt das in einer würzigen Rotwein-Zwiebelsauce geschmorte Rindfleisch, gut passen dazu Semmelködel. Die Preise: Hauptgerichte gibt‘s ab zwölf Euro, vom selbst gebrauten Bio- Bier kostet die Halbe (dunkel, hell oder gemischt) 3,50 Euro. Anständige Kost und Pizza aus dem Holzofen gibt‘s in der Gastein Alm – und für Fußballfans in Nebenraum einen Großbildschirm (www.gasteinalm.at).

In Bad Gastein bietet das Restaurant der Villa Solitude gute Küche und einen tollen Blick auf den Wasserfall (www.villasolitude.com). Im selben Haus befindet sich das Weinhaus Lutter & Wegner. Hauptsächlich auf asiatische Küche setzt das Ginger n´Gin im Hotel de L’Europe (www.gingerandgin.at). Zum Aperitif wählt man einen Gin aus den mehr als 100 Sorten und den dazupassenden Tonic Waters. Später trifft sich dort das Party-People unter Kristallleuchtern zu feinstem Soul, Funk, Housetunes und Live Music.

In Dorfgastein verwöhnt Familie Perti Feinschmecker im Unterberger Wirt (www.unterbergerwirt.com). Die Pertis pflegen eine Feng-Shui-Küche, eine gesunde Wohlfühl- und Naturküche. Besonders loben die Tester vom Gault Millau das Keulenstück vom Heubeißer, ein bestens zubereitetes Jungrind aus eigener Zucht mit Gemüsekruste und Erdäpfelgratin, und zeichnen die Küchenmannschaft mit einer Haube aus.

Rainer Krause

www.gastein.com

 

Das Gasteinertal im Web-Viewer von „Schnee und mehr – Der Skiatlas“: Gasteinertal / Großarltal

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