Skifahren am Gemsstock (2961m) in Andermatt Foto: R. Boesch/swiss image

Milliardär kreiert größtes Skigebiet der Zentralschweiz

Jetzt hat es der Ägypter Samih Sawiris geschafft: Durch die Pendelbahn von Sedrun zum Cuolm da Vi ist nun Disentis mit Andermatt-Sedrun verbunden – und mit 180 Pistenkilometern das größte Skigebiet der Zentralschweiz entstanden, das zudem einer der edelsten Freeride-Hotspot der Westalpen ist. Der Milliadär Sawiris hatte bereits einige Großobjekte verwirklicht, darunter das Urlaubsgebiet El Gouna am Roten Meer. Vor 15 Jahren begann er in das in die Jahre gekommene Dorf Andermatt zu investieren, um es in ein mondänes Resort zu verwandeln. Dazu gehört natürlich auch ein adäquates Skigebiet. Erst schloss er Sedrun an Andermatt an, jetzt kam Disentis dazu. Dass es Sawiris trotz aller Unkenrufe ernst ist mit seinem Projekt, zeigt allein die Investitionssumme von rund 130 Millionen Franken (120 Millionen Euro) für sein Projekt.

Das vom Ägypter Samih Sawiris verwirklichte Ferienresort El Gouna in Ägypten. Es hat 18 Hotels, drei Marinas und zwei Golfplätze. Foto: El Gouna  

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Fast das Dreifache davon, 470 Millionen Franken, kostet das Projekt V-Bahn in der Jungfrau-Region. Bereits in Betrieb in diesem Winter ist die 10er-Kabinenbahn von Grindelwald-Grund über die Mittelstation Holenstein zum Männlichen. Sie startet in einem neuen Terminal mit großem Parkhaus, Shops und Skidepot, von dem ab Dezember 2020 eine 3-Seil-Umlaufbahn zum Eigergletscher fahren soll und die Berner Oberlandbahn halten soll. Durch die 3-S-Bahn kommen Skifahrer rund 45 Minuten schneller zu den Pisten auf der Kleinen Scheidegg und zur Lauberhornabfahrt als vorher. 
Rainer Krause

V-Bahn-Terminal in Grindelwald-Grund in der Jungfrau-Region. Foto: Jungfrau-Bahnen

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