Nauders: Eine positive Überraschung

Klar, Nauders am Reschenpass kennt man, auch das Skigebiet, aber irgendwie ist der Funke nie übergesprungen. Zumindest geht es mir so. Der Ort, nunja, beim Durchfahren ist es jetzt nicht so, dass ich da gerne stehen bleiben möchte. Und danach kommt eine große Lücke, ehe man die etwas futuristisch ausschauende Talstation der betagten Gondelbahn erreicht. Wer also in Nauders nächtigt, benötigt den Skibus, um ins Skigebiet einzusteigen.

Natürlich gibt es auch positive Erinnerungen an Nauders. Im Grunde waren es sogar zwei: Erstens die weiße, makellos weiße Pyramide des Tscheyeck, die geradezu verlockend im hintersten Bereich des Skigebietes aufragt und, zweitens, die beiden grandiosen Abfahrten, die quasi in Falllinie entlang eines Bergrückens verlaufen. So stellt man sich einen Skiberg vor. Dazu noch eine flotte Sechsersesselbahn für das Bergauf und genügend Platz abseits der Pisten – mehr braucht es eigentlich nicht, um glücklich zu sein.

Also ab nach Nauders, um sich einen aktuellen Eindruck zu verschaffen. Und der ist, soviel sei jetzt schon gesagt, überragend. Das Skigebiet begeistert auf ganzer Linie. Das Tscheyeck hat nichts von seiner Anziehungskraft verloren, doch daneben findet man noch viele weitere Traumhänge. Und die präsentieren sich derzeit alle in einem ausgezeichneten Zustand. Etwa die breit gewalzten Pisten an der Gaislochbahn, die extrem viel Spaß machen. Vor allem die Gampen- und Gaislochabfahrt, beides übrigens reine Naturschneepisten. Und hinter der Zirmbahn mit ihrem XXXL-Hang, dem Aushängeschild des Skigebietes, versteckt sich mit dem Almlift ein weiteres Juwel. Grandios die Almabfahrt Steilhang und die etwas versteckte Almtäler Abfahrt, phantastisch der exrabreite Südhang und ebenfalls Spitze die Südabfahrt. Mit der Stier- und Lärchenalm locken am Pistenrand zudem zwei super Hütten zum Einkehrschwung.

Wobei der eher kurz ausfällt, denn abseits der Pisten locken noch Skirouten und endlose Tiefschneehänge. Und die präsentieren sich derzeit so gut wie den ganzen Winter noch nicht. Abgesehen davon ist auch das Nauderix Kinderland perfekt angelegt, es gibt mehrere Snowparks, und und und…

Der Tagesskipass kostet in der Hauptsaison 45 Euro, etwas günstiger sind die Schneekristallwochen (29.2.-3.4.2020) mit 42,50 Euro. Das ist für das Angebot ganz fair. Ab dem Zweitagesskipass kann man übrigens auch die Nachbargebiete Schöneben-Haideralm, Watles, Trafoi und Sulden nutzen.

Fazit: Es hat wirklich Spaß gemacht und ja, diesmal ist der Funke übergesprungen.

Infos: www.nauders.com

Das Aushängeschild: Zirmbahn mit XXXL-Abfahrt.
Verlockend: Das Tscheyeck
Mustergültig präparierte Abfahrten.
Sehr schön: Die Stieralm.
Südhang: Breit gewalzt, super schön zum fahren.
Talabfahrt mit Bergkastellbahn.

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Alle Infos über die Skigebiete findet ihr in dem eSki-Magazin „Schnee und mehr – Der Skiatlas“, kostenlos im Apple App Store und bei Google Play. Web-Viewer zum Schnuppern: Schnee und mehr – Der Skiatlas.

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