Granatalm am Penkenjoch/Zillertal. Foto: Granatalm

Ski- und Gletscherwelt Zillertal 3000: Granatalm am Penkenjoch

Das Wortspiel mit dem Juwel am Berg spare ich mir, ein Schmuckstück ist sie aber schon: die Granatalm am Penkenjoch in der Ski- und Gletscherwelt Zillertal 3000. Dort, wo früher Vroni’s Skialm und danach bis zur Saison 2015/16 Christa’s Skialm auf dem knapp 2100 Meter hoch gelegenen Sonnenplateau stand, haben Christa Kröll-Brindlinger und ihr Mann Georg Kröll ein modernes und toll gestaltetes Berggasthaus gebaut. Durch die bodengleichen Fenster strömt das Sonnenlicht in die Räume. Lärchenholz, altes Fichtenholz und das Kaminfeuer an der Bar sorgen in dem weitläufigen Bergrestaurant für Gemütlichkeit. Großzügig ist der Selbstbedienungsbereich, das Essen holt man sich im sogenannten Free-Flow-Bereich mit Schauküche und Grillerei. Besonders schön sind die Stuben mit Bedienung. Zwei sind eher traditionell gehalten, die Granatstube dagegen durchweht durch den sieben Meter hohen Raum etwas Hochherrschaftliches. Das Essen ist von hoher Qualität zu Preisen wie im Tal. Das gilt auch für die Grillspezialitäten wie das Granatsteak vom heimischen Rind. Ein Tipp sind die Zerggl. Eigentlich sind das Käseknödel aus Kartoffeln, auf der Granatalm kommen sie in flacher Form wie Kartoffelpuffer und mit fein abgestimmter Käsenote auf den Tisch.

Granatalm am Penkenjoch/Zillertal. Foto: Rainer Krause
Granatalm am Penkenjoch/Zillertal. Foto: Rainer Krause
Granatalm am Penkenjoch/Zillertal: Die Granatstube durchweht durch den sieben Meter hohen Raum etwas Hochherrschaftliches. Foto: Rainer Krause
Granatalm am Penkenjoch/Zillertal: Die Granatstube durchweht durch den sieben Meter hohen Raum etwas Hochherrschaftliches. Foto: Rainer Krause
Granatalm am Penkenjoch/Zillertal: Der sogenannte Free-Flow-Selbstbedienungsbereich mit Schaukücke und Grillerei. Foto: Granatalm
Granatalm am Penkenjoch/Zillertal: Der sogenannte Free-Flow-Selbstbedienungsbereich mit Schaukücke und Grillerei. Foto: Granatalm

Im Untergeschoss der Granatalm befindet sich das Indoor-Kinderland der Finkenberger Skischule Sunny, vor dessen Fenstern die Übungslifte surren. Der große Raum ist in verschiedene Bereich unterteilt und kindgerecht bis hin zu den Toiletten und Waschbecken eingerichtet.

Der Name Granatalm hat Bezug zur Familie und zum Zillertal. Einer der Vorfahren der Familie Brindlinger war Granatschürfer. 1745, so heißt es, hat der Zillertaler Bauer Andrä Kreidl bei der Gamsjagd nahe der Berliner Hütte funkelndrote Granatkristalle im silbernen Tonschiefer gefunden. Bald suchten auch andere Talbewohner wie der Vorfahr der Brindlingers nach den Edelsteinen. Es entwickelte sich ein eigener Industriezweig – vom „Granatklauber“ bis hin zum industriellen Granatbergbau mittels Wasserkraft. Begehrt war der Zillertaler Granat vorwiegend als Modeartikel und als Schmuck zur Zillertaler Tracht. Heute gehen nur noch Feriengäste auf die Suche nach Granat – in Begleitung eines ortskundigen Führers, denn die Fundstellen sind versteckt und auf eigene Faust kaum zu finden.

https://granatalm.at

www.tux.at

Rainer Krause

Der Penken im Web-Viewer von „Schnee und mehr – Der Skiatlas“: Tux und Finkenberg und Mayrhofen / Hippach

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