Spitzingsee: Das bayerische Wintermärchen

In diesem Winter muss man schnell sein, um nichts zu verpassen. Der 29.Dezember etwa war der Lichtblick einer ansonsten eher durchwachsenen Weihnachtswoche und brachte Winterwetter von seiner schönsten Seite. Und so startete gefühlt halb München in die umliegenden Skigebiete. Doch mit der Ankunft am Spitzingsee in den Bayerischen Alpen war die zähe Anfahrt vergessen. Raus aus dem Auto, rein in den Schnee, von dem es derzeit am Spitzingsee mehr als genug gibt. Bei strahlendem Sonnenschein, eisigen minus 7 Grad und knirschenden Pulverschnee kamen alle Wintersportler auf ihre Kosten. Auch die vielen Skitourengeher, die seit einigen Jahren die Taubensteinseite für sich haben und jetzt in Kolonnen durch den Lochgraben aufsteigen. Doch oben gibt es Platz genug: Jägerkamp, Aiplspitze, Rauhkopf, Lämpersberg, Rotwand oder Miesing, die Liste an möglichen Gipfelzielen ist lang. Egal, für welche Tour man sich entschieden hat, zur Belohnung gab es traumhafte Tiefschneehänge und Sonne satt. Und beim heutigen Blick aus dem Fenster die Gewissheit, dass man wirklich jedes Schönwetterfenster nützen muss.

Stefan Herbke

 

Spitzing, Aufstieg zum Jägerkamp. Foto: Stefan Herbke

 

Spitzing, Aufstieg zum Jägerkamp. Foto: Stefan Herbke

 

Spitzing, Rauhkopf und Taubenstein mit Lochgraben. Foto: Stefan Herbke

 

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