PLOSE: Viel Sonne, wenig Schnee

30 Zentimeter, großzügig gemessen, mehr waren es wirklich nicht, die der Schneefall kurz vor Heilig Drei König brachte. Aber immerhin, diese 30 Zentimeter sorgten für eine winterliche Optik. Und für einen Parkplatz, der jedem Eislaufplatz Konkurrenz machte. Denn auf Höhe der Talstation gab es viel flüssigen Niederschlag, der sich über Nacht in eine eisglatte Unterlage verwandelte – und für skurrile Szenen auf dem Parkplatz sorgte: Wer am Beginn der Parkebene bremste, der kam am Ende zum Stillstand. Nur unter äußerster Vorsicht war im Anschluss der Weg mit Skischuhen über die Eisfläche zu bewältigen und wer das unfallfrei schaffte, der musste beim Skipasskauf viel Geduld mitbringen. Der Andrang war groß, außerdem musste ja der Green Pass kontrolliert werden.

Auch an der Gondel hieß es warten, da vor allem die italienischen Gäste auf eine private Gondel beharrten („nur eine Familie“!). Egal, oben angekommen begeisterte wie immer das Panorama. Und Pisten, die morgens Dank der frischen Pulverschneeauflage wirklich gut zu fahren waren. Überraschenderweise hielten sich die Wartezeiten in Grenzen, die Gäste verteilten sich gut über das Skigebiet und viele Besucher waren ohne Skiausrüstung unterwegs. Viele wollten einfach nur auf den Berg, in die Sonne und in den Schnee. Und so war der Wanderweg zur Rossalm fast besser frequentiert als jede Piste.

Das schöne an der Plose ist ja die Lage. Hier gibt es durchwegs sonnige, wunderschön kupierte Pisten und als Kulisse begeistern die Dolomiten Schwung für Schwung. Ein Traum. Bis zum Schluss gut zu fahren war die Abfahrt von der Plosehütte zur Schönboden-Sesselbahn, während die traumhaften, deutlich anspruchsvolleren Pisten bei der Pfannspitz-Gondelbahn schnell eisig wurden. Kein Wunder, vor einigen Tagen regnete es bis in die Gipfelregion und die 30 Zentimeter Neuschnee waren schnell weggeschoben. Entsprechend eisig präsentierte sich auch die Trametsch. Der Klassiker ist einfach ein genialer Abschluss eines Plose-Skitages, doch ohne frisch geschliffene Kanten hält sich der Spaß doch in Grenzen. Ernüchternd sind auch die Skipasspreise: In der Hochsaison werden 54 Euro für eine Tageskarte aufgerufen.

Stefan Herbke

Info: www.plose.org , https://www.brixen.org/de/plose.html , https://www.suedtirol.info/de

Blick aufs Skigebiet von der Schönbodenbahn.
Auffahrt mit der Schönbodenbahn
Skigebiet mit Peitlerkofel
Einkehr auf der Rossalm, Blick auf Geislergruppe
Abfahrt zur Pfannspitzbahn
Sesselbahn Rossalm mit Skigebiet
Abendstimmung

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